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4 U-INFOS                                                      

                     

Zusatzinfos zu deinem Booklet (Grasfrei - nur für heute)
 

Selbst-Check                  Dieser Fragebogen gibt Auskunft über den Grad einer

Cannabis-Abhängigkeit.

Tabelle                       Diese Tabelle listet mögliche Entzugserscheinungen auf.

Du kannst ihr auch entnehmen, wie lange
diese längstens auftreten werden.
 

Tees und Bäder           Hier findest du Rezepte von Tees und Entspannungsbäder, die helfen,

die unangenehmen Entzugserscheinungen zu erleichtern.

Grasfrei-Erfahrungen   Wie andere ihre Grasfrei-Entscheidung heute beurteilen,

kannst du hier lesen.

Drei Einzelfallstudien   Wenn du mehr über die ersten Wochen der Abstinenzzeit

zur Cannabis-Abstinenz wissen willst, findest du hier
einen ausführlichen Bericht.

 
Und für später:  
                                                                                

Wie geht es nach der Entgiftungszeit weiter? 

Wie bleibe ich weiterhin clean?


Nachgefragt:

Kann denn Cannabis überhaupt so gefährlich sein und auch abhängig machen?

Ja. Cannabis macht heutzutage genau so abhängig wie Alkohol.
Gezielte Züchtungen haben dazu geführt, dass die Droge seit den 80er Jahren sehr viel stärker geworden ist.

So enthielt jamaikanischen Gras im Durchschnitt 2,3 % THC (1976), Gras von 1999 aus den Niederlanden 9% und heutzutage (2003/2004) enthält es durchschnittlich 20%. Würde man den Wirkstoffgehalt THC mit dem Alkoholgehalt eines Getränks vergleichen, so entspräche das Marihuana von 1970 einem Glas Bier, das Marihuana von heute der gleichen Menge Wodka. Inzwischen (2008) wird immer wieder von vereinzelt extrem hohen THC–Werten berichtet (bis über 50%), allerdings sind die Durchschnitts-THC-Werte bei Kontrollen in niederländischen Coffee Shops wieder gesunken von 20% (2004) auf 16% (2007).

Die Ergebnisse neuerer wissenschaftliche Studien zeigen auch deshalb immer stärker beträchtliche gesundheitliche Gefahren auf. Neben einem erhöhten Psychose-Risiko treten oftmals Konzentrations- und Gedächtnisstörungen, Schwung- und Antriebslosigkeit, Interessenverlust, Depressionen sowie auch Persönlichkeitsveränderungen, Angst- und Erregungszustände, Suizidneigung, Verwirrtheitszustände, Verfolgungsideen und Aggressivität auf, die selbst dann, wenn sie schon massive Beschwerden verursachen, nicht mit dem Cannabiskonsum in Verbindung gebracht werden.

Ein weiteres Problem ist das frühe Einstiegsalter, das z.T. bei 13 Jahren und darunter liegt. Die Langzeitfolgen dieses frühen Konsums, seine Auswirkungen auf das sich noch in der Entwicklung befindende Gehirn, sind noch weitgehend unerforscht. Als sicher gilt mittlerweile, dass sich das Risiko des Ausbruchs einer Psychose mit jungem Einstiegsalter und hohem Konsum stark erhöht.

Quellen
:  
Jaarbericht 2004 Trimbos-instituut Utrecht,2004
http://www.trimbos.nl/Downloads/Programmaas/NDM/JB%202004%20En%20versie% 205.0%20vastgesteld.pdf

http://www.unodc.org/unodc/en/data-and-analysis/bulletin/bulletin_1976-01-01_4_page007.html

http://www.trimbos.nl/default22752.html?back=1
 


Hier findest du noch weitergehende Informationen:

Eine Einschätzung der Fachklinik Bokholt zum Cannabiskonsum bei Jugendlichen (pdf)
 

Wir hoffen, dass wir dir nützliche Materialien und Hinweise in dem Booklet und auf dieser Website geben konnten und sind sehr an deinen Erfahrungen, an Kritik und Anregungen interessiert. Kontakt: erfahrung@grasfrei.de

 

Fragen?                            Hilfe?                          Beratung?                    Kontakt

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