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Nach einigen Wochen (6-8) werden die negativen
Beeinträchtigungen wahrscheinlich weniger sein. Du
selbst denkst vielleicht, es ginge dir immer schon so gut.
Lass dich nicht täuschen, man vergisst sehr schnell,
wie es einem vor einigen Wochen ging.

Schau dir mit deinem Begleiter den ausgefüllten Selbstbeobachtungsbogen
an und wertet ihn aus.


Jetzt beginnt eine neue Phase (Entwöhnungsphase).
Deine Identitätsentwicklung (z.B. Selbstwertgefühl, Verantwortungsbereitschaft, Umgang mit Gefühlen, Ziele verfolgen...) ist jetzt nicht mehr durch den Schleier des Konsums be- und verhindert. Du bist dabei, dich neu zu orientieren.

Hier einiges zum Nachdenken:   

Vergleiche die Vorstellungen vom Leben, die du als Konsument
hattest, mit denen von jetzt.

Alte Problemlösungsstrategien musst du wahrscheinlich durch neue ersetzen.

Denkst du jetzt über Ziele nach? „Wo stehe ich jetzt, und wo will ich hin?“

Denk daran, dass nun eine Weiterführung deines Reifungs- und Entwicklungsprozesses stattfindet, der durch den Konsum zum Stillstand gekommen war.

Jetzt kann die Zeit sein, darüber nachzudenken, warum Cannabis eine solch attraktive Droge für dich war.

Wenn du lange Zeit gekifft hast, kommst du dir jetzt vielleicht leer und verloren vor. Du hast Schwierigkeiten, dich neu zu orientieren. Du merkst, dass du in deiner Entwicklung zurückliegst und hast vielleicht das Gefühl, einen Teil deines Lebens „verschlafen“ zu haben.

Fülle die Seite 12 in deinem Booklet Grasfrei – Nur für heute
aus. Und nun vergleiche deine Aussagen mit denen von damals.
Du wirst sehen, welche Fortschritte du s
chon gemacht hast.

Achtung:

Wenn es dir auch nach langer Abstinenzzeit nicht besser geht, solltest du keine Scheu haben, psychologische oder ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen.


Quelle:
u.a.  http://www.droginfo.com/rgb/rgbhaschguide.htm

 

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